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1. Apfelfest

Im Rahmen der Veranstaltungen, die der Innenstadtverein im Zentrum von Waren durchführt, ist für den Samstag, 17. Oktober, ein Apfelfest geplant. Alle Aktivitäten sollen sich an diesem Tag um das Thema „Apfel“ drehen. Die rollende Mosterei aus Tressow wird auf dem Neuen Markt stehen, viele Apfelsorten werden im Angebot sein und ein Vertreter des Vereins der Pomologen in M-V wird Besuchern behilflich sein, die nicht genau wissen, welcher Apfel in ihrem Garten wächst. Die Kleingartenvereine sind aufgerufen, die Produkte aus ihrem Garten anzubieten und es soll leckeren Apfelkuchen in allen Variationen geben. Außerdem soll das Sprichwort: „ein Apfel am Tag erspart den Doktor“ mit Tipps für eine gesunde Lebensweise bewiesen werden.



Es wird einen Beschäftigungsstand für die Kinder geben, wo sie mit Naturmaterialien basteln können. Der Warener Schützenverein präsentiert sich mit einem Schießstand und sucht den besten Schützen. Die Mitglieder des Innenstadtverein, insbesondere Torsten Behnke vom Obst und Gemüse Fachgeschäft, werden sich an diesem Tag ideenreich zeigen. Wer noch gute Ideen hat, kann sich bei Torsten Behnke unter Tel. 0173 9861958 anmelden oder bei Christine Bülow im Haus des Gastes, Neuer Markt 21, Tel. 6739847.

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Gelungene Premiere fürs erste Apfelfest

Waren (AK/M. Jacobs). Wohl nicht zum Markt gerollt, sondern in Stiegen und Säcken angefahren wurden am vergangenen Sonnabend Massen von Äpfeln. Allein bei Heide Dunkelbeck von der rollenden Mosterei aus Tressow hatten im Vorfeld Kunden zwei Tonnen Äpfel zur Saftproduktion angemeldet. Darum startete sie die Produktion schon vor dem offiziellen Beginn des ersten Apfelfestes in Waren, das der Innenstadtverein in Zusammenarbeit mit Christine Bülow von der Stadtverwaltung organisierte.

Den Hut hatte dabei Torsten Behnke vom Obst- und Gemüsegeschäft in der Langen Straße auf, der auch die Idee für diesen besonderen Herbstmarkt in den Innenstadtverein hineintrug. „Leider haben die Flohmarkthändler kurzfristig abgesagt“, bedauerte er. Auch hätte er sich von den Händlern selbst mehr Ideen für diese Aktion gewünscht. Wer vor dem Gemüsegeschäft die Anzahl der Äpfel in dem vom Autohaus Multhaup geparkten Auto erriet, der gewann eine Flasche Sekt. „Wir laden Groß und Klein vor unserem Geschäft zur Apfelbäckerei ein“, war von Anne Guse von den Mecklenburger Backstuben zu erfahren. Apfelberliner und ein Apfeldinkelkuchen waren am Sonnabend als Spezialität im Angebot.

Und wer bei Moderator Wilfried Böhm das Gewicht eines Boskoop richtig benannte, der konnte sich über Kaffee und Kuchen gratis bei den Mecklenburger Backstuben freuen. Mit alten Apfelsorten wie Boskoop und Cox Orange war der Landschaftspflegeverband „Mecklenburger Endmoräne“ beim Fest mit dabei. „Dabei handelt es sich um Früchte von der 1,5 Hektar großen Streuobstwiese in Klein Plasten, die wir bewirtschaften. Alte Apfelsorten haben ein unvergleichliches Aroma“, schwärmte Geschäftsführer Matthias Bormann. Auch „Gräfin von Paris“ hatte er mitgebracht - eine der beliebten Birnensorten. Martin Czechl von der Rostocker Obst GmbH hatte sogar 14 Apfelsorten im Angebot. Besonders gefragt war der rotbackige Shampion, der sich durchaus auch bis zu vier Wochen lagern lässt.

„Wir sind heute speziell zum Apfelfest gekommen, um beim Gärtner vorbei zuschauen. Denn wir suchen für unseren Garten neue Johannisbeerstämmchen“, war von Erika und Heinrich Vogel aus Malchow zu erfahren, die sich von Claudia Bergmann vom gleichnamigen Warener Gartencenter beraten ließen. Hier gab es zahlreiche Baumschulwaren zu kaufen, für die der Herbst die beste Pflanzzeit ist. Obwohl kein Pomologe für das erste Apfelfest gewonnen werden konnte, fand Arnd Wehrmann aus Waren einen Obstkenner, der die Sorte seiner mitgebrachten Äpfel bestimmen konnte. „Carola“ hieß des Rätsels Lösung. Auch der Kürbis gehört zum Herbst und findet wieder mehr Zugang in die Küchen. Von seinem Garten in Vielist hatte Rüdiger Bank an die 30 dieser riesigen Exemplare mit einem Gewicht bis zu 12 kg mitgebracht und fand auch Abnehmer dafür.

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„Ich finde die Idee vom Apfelmarkt gut und hoffe, dass diese Veranstaltung hier in Waren Fortsetzung findet“, gab Ricardo Reschke zu verstehen, der die Besucher zu Speis und Trank in sein Zelt einlud. Neben Bratwurst konnten die Besucher hier auch „Himmel und Erde“ kosten. Eine typische mecklenburgische Suppe aus Kartoffeln, Äpfel, Zwiebeln und ausgelassenem Speck. Vom Zelt aus machten sich die Apfelkönigin Schleswig-Holsteins Ann-Christin Belz und die Bierprinzessin Diana Metz mit Äpfeln als Geschenk für die Besucher am Nachmittag auf den Weg. Drei Pokale standen für die Besten im Armbrustschießen bereit, die der Warener Schützenverein zur Verfügung stellte. Auch wenn Petrus dem Innenstadtverein zeitweise die regennasse kühle Schulter zeigte, so war die Premiere für das erste Apfelfest doch gelungen.

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