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Herbstvormittag im Müritzeum

(openPresse) - 29.10.09 Unter diesem Motto gestalten wir für alle kleinen und großen Kinder einen interessanten Herbstvormittag im Müritzeum. Und selbstverständlich wird auch die Frage geklärt, warum im Herbst das Laub der Bäume so farbenprächtig ist. Was man alles aus den bunten Blättern machen kann, erlebt Ihr bei uns im Müritzeum: Wir werden gemeinsam Kreativ- und Farbenwelten zur Herbstzeit basteln.
Draußen fallen die Kastanien, Eicheln und vielen bunten Blätter von den Bäumen und wir wollen aus diesen wunderbaren Dingen der Natur kleine Fantasiewelten erstellen. Ob der Igel im Laubgewirr oder Morgentau getränkte Spinnenweben zwischen herbstlichen Ästen … – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Lehrreiche Inhalte zu vermitteln, die vor allem Spaß machen sollen, ist das Ziel im Bereich Umweltbildung im Müritzeum. Zunächst begeistert die interaktive Ausstellung rund um die Region des Müritz Nationalparks und die Mecklenburger Seenplatte. Daneben bietet das NaturErlebnisZentrum ein breites Angebot an Begleitveranstaltungen. Zum Beispiel das Thema Ringelblume war ein großes Erlebnis für die Schüler: Der Ferienaktionstag im Müritzeum stand ganz im Zeichen der Arzneipflanze und Blume des Jahres. Die Kinder erfuhren nicht nur viel über die Biologie der Ringelblume und Wegwarte, sondern beschäftigten sich auch mit Mythen und Märchen rund um die Pflanzen.

Anschließend wurde erläutert, wie man diese Blumen als Wetterboten oder sogar Kompass nutzen kann. Gemeinsam mit den Mitarbeitern der Umweltbildung stellten die Kinder dann aus den Blütenblättern der Ringelblume, Bienenwachs und Olivenöl Salbe her. Ein Döschen mit heilsamer Ringelblumensalbe konnte jedes Kind mit nach Hause nehmen.

Kinderanimation im Müritzeum in Waren Müritz



















Beliebt ist auch der alljährliche Kinderumwelttag. Mehr als 200 Kinder hatten in diesem Jahr Lust auf Entdeckungen in der Mecklenburgischen Eiszeitlandschaft. Die Besucher konnten rund um den Herrensee an den verschiedensten Stationen über die Mecklenburgische Eislandschaft auf verschiedenste Art informieren. Der Geopark Mecklenburgische Eiszeitlandschaft war dieses Jahr Mitorganisator.

An seinem Stand wurden nicht nur die verschiedensten Eiszeitrouten in unserem Geopark erläutert, auch der Rätsel- und Bastelspaß kam nicht zu kurz. Handwerkliches Geschick konnte am Stand der Bernsteinbearbeitung gezeigt werden. Nach einer Bearbeitung mit Schleifpapier und Lupe wurden schöne Kettenanhänger kreiert.

Auch ein Regenschauer hielt die fleißigen Handwerker nicht von ihrer Arbeit ab: als ein kurzer Regenguss über dem Müritzeum herunterging, wurde kurzum unter dem großen Tisch weiter geschliffen! Bunte Tiere und Wesen entstanden am Stand vom Forsthof Schwarz. Das Objekt „Stein“ wurde mit Farben intensiv „bearbeitet“: Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Natürlich kam auch der Forschdrang nicht zu kurz.

Viele Gipsklumpen – große und kleine lagen auf dem Tisch und warteten nur darauf ihr inneres Geheimnis zu Zeigen.- Kleine Geologen legten manch einen schönen Stein oder eine interessante Muschel in dem Gipsmassen frei und geklopften und säuberten den gefundenen Schatz, bis er ganz rein war. Am Stand des Müritz-Nationalparks wurde gerätselt, gebastelt und gestempelt – so entstanden schöne Ketten mit kleinen Baumscheibenanhängern. Der Naturpark Mecklenburgische Schweiz–Kummerower See baute wieder seine Pilzkegelstrecke auf. Mit riesigen Holzkugeln mussten verschiedene Pilzarten umgekegelt werden gar nicht so einfach! Weder die schwerer Holzkugel geschickt zu werfen und dann noch einen Pilz zu treffen.

Was da so kriecht und krabbelt im Boden wurde im wahrsten Sinne des Wortes genau unter die Lupe genommen. Unter dem Mikroskop entdeckten die Kinder Bodentiere, die sie gemeinsam mit den Rangern bestimmten. Da wurde nicht schlecht gestaunt, was sich da alles unter unseren Füßen noch bewegt und lebt. Mit „allen Sinnen“ konnte die Welt der Steine ertastet und bestimmt werden.

Unsere Lachmöwenkolonie auf dem Herrensee blieb natürlich nicht links liegen, sie wurde genau beobachtet und den jungen Möwen bei den ersten Schwimm- und Flugversuchen zugeschaut. Für das leibliche Wohl war selbstverständlich auch gesorgt: die Stadtwerke Waren (Müritz) versorgten die Kinder mit leckerem Wasser in den verschiedensten Geschmacksrichtungen und Farben. Ein für diesen Tag passendes Gebäck kam von den Mecklenburger Backstuben: der Sandtaler.

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